Interview: Martin zum Verlauf der Hinrunde

“Es war bisher ein sehr ambivalentes Auftreten”
Die zweite Herrenmannschaft des TVA Fischenich spielt in dieser Saison erstmalig in der Volleyball-Regionalliga West. Nach der Hinrunde stand das Hürther Team mit vier Siegen und fünf Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz. Andrea Polls sprach mit dem Trainer Tobias Martin über die erste Hälfte der Saison, die Liga und die Zielsetzung für das neue Jahr.

Herr Martin, als Aufsteiger spielt Ihre Mannschaft zum ersten Mal in der Regionalliga. Haben Sie das Gefühl, dass Sie mittlerweile in der Liga angekommen sind?

Für uns war vor der Saison klar, dass die Regionalliga ein großes Abenteuer werden würde, und das hat sich auch so bewahrheitet. Wir haben wirklich tolle Spiele gezeigt, haben mit Moers eins der Topteams geschlagen, haben gegen Minden ein super Spiel abgeliefert und das trotz einer sehr schmalen Besetzung. Auf der anderen Seite haben wir aber auch gegen Mannschaften wie Bielefeld, Paderborn oder Mondorf verloren. Es war bisher ein sehr ambivalentes Auftreten, aber ich denke schon, dass wir in der Liga angekommen sind.

Sind Sie den mit den elf Punkten aus der Hinrunde zufrieden?

Unser Ziel ist der direkte Klassenerhalt, das bedeutet Platz sieben in der Tabelle. Das haben wir nach der Hinrunde nicht ganz geschafft, dafür hat uns ein Punkt gefehlt. Also bin ich, wenn man nur die Zahlen betrachtet, nicht ganz zufrieden. Schaue ich aber auch auf die Entwicklung der Mannschaft, dann bin ich zufrieden. Wir sind schlecht gestartet, haben auf niedrigem Niveau angefangen, haben uns dann aber gut gesteigert. – Darauf lässt sich aufbauen.

Wo lagen in der Hinrunde die größten Defizite?

Das größte Problem war die mangelnde Trainingsbeteiligung. Wir konnten aus den verschiedensten Gründen selten mit zwölf oder mehr eigenen Spielern trainieren. Zwar waren wir immer in der Lage, uns Spieler aus den unteren Mannschaften dazuzuholen – ein Vorteil, wenn man Teil eines so großen Vereins ist – aber dadurch hatte das Training natürlich nicht das gleiche Niveau. Dann ist es auch schwierig, die gewünschten Leistungen im Spiel zu bringen.

Was ist für die Rückrunde spielerisch entscheidend?

Damit wir unser Spiel aufziehen können, muss die Aufschlags- und Annahmesituation funktionieren. Wir müssen druckvoll aufschlagen, damit der Gegner Schwierigkeiten im Angriffsaufbau hat. Damit wir unser eigenes Spiel machen können, müssen wir gut annehmen, ganz besonders, weil wir in dieser Liga körperlich oftmals unterlegen sind. Stabilität im Aufschlag und in der Annahme, das sind bei uns die Schlüsselelemente.

Gab es in der bisherigen Saison auch positive Überraschungen?

Ja, zum Beispiel das Spiel gegen Minden. Da standen wir mit dem Rücken zur Wand. Ich hatte nur acht Spieler zur Verfügung. Aber die Mannschaft hat sich zusammengerissen, ist über sich selbst hinausgewachsen und hat das Spiel gerockt. Das war schon sehr beeindruckend. Individuell gesehen ist unser Kapitän Niklas Kanski eine absolute Bereicherung für die Mannschaft – das gilt auf, aber auch neben dem Feld.

Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben?

Ich bin sicherlich der größte Kritiker, wenn es darum geht, im Training Leistung zu bringen und einzufordern. Auf der anderen Seite bin ich aber auch der größte Fan, wenn ich sehe, dass der Plan aufgeht, sich das Training gelohnt hat und die Mannschaft auf dem Feld ihr Können zeigt und die Begeisterung überspringt.

Wie sieht Ihre Prognose für den Rest der Saison aus?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Saisonziel Klassenerhalt schaffen werden. In der Hinrunde haben wir gezeigt, dass wir gegen jeden gewinnen können. In der Rückrunde werden wir es sicherlich auch schaffen, gegen die direkten Konkurrenten aus Bielefeld, Paderborn und Mondorf Punkte zu holen. Ich glaube, dass wir in der Lage sind, eine dieser drei Mannschaften hinter uns zu lassen, sodass wir auf einem sicheren siebten oder sogar sechsten Platz landen werden.

Was möchten Sie mannschaftsintern noch verbessern?

Was wir uns auf jeden Fall vornehmen, ist die Trainingsbeteiligung zu verbessern, und wir wollen versuchen, als Mannschaft noch positiver aufzutreten. Gerade in Phasen, in denen es nicht so besonders läuft, müssen wir mentale Stärke beweisen und weiter um jeden einzelnen Punkt kämpfen.

Das erste Rückrundenspiel gegen Tabellenführer Essen fand noch im alten Jahr statt, und ihre Mannschaft hat gewonnen. Dadurch haben Sie sich mit Ihrem Team auf den sechsten Tabellenplatz geschoben. War der Sieg das nötige Ausrufezeichen für das Jahr 2016?

In diesem Spiel hat die Mannschaft bereits viele Dinge umsetzen können, die ich mir für die Rückrunde wünsche. Das positive Auftreten war da und auch die Trainingsbeteiligung in der Woche davor war so, wie ich es mir für den Rest der Saison erhoffe. Wir haben gewonnen, das zeigt, dass wir mit genau diesen Maßnahmen auf jeden Fall unser Saisonziel erreichen können.

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